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Kirchenchor

Jeden Donnerstag probt der Kirchenchor.
Chorstücke alter Meister bis zu  Gospels und Spirituals kommen zum Klingen und füllen das Gemeindehaus. Der Kirchenchor gestaltet musikalische Gottesdienste, wirkt mit beim „Sommerkonzert“ und beim „Grasberger Adventssingen“.
Neue SängerInnen sind herzlich willkommen!

Ort:   Gemeindehaus    
Zeit:   Donnerstag, 20.00-21.45 Uhr    
Kontakt:   Gerhild Lemke   Tel. 04208-82 96 62

Es bleibt alles beim Alten und doch ist Neues entstanden

Es ist nun schon eine Weile her, dass sich der Kirchenchor in Grasberg damit auseinander gesetzt hat, ob er sich einen neuen Namen geben sollte, um so darauf aufmerksam zu machen, dass sich das traditionelle Repertoir eines Kirchenchores hin zu einem  zeitgemäßeren Musikstil öffnet, ohne die „alten Meister“ zu vernachlässigen. Dieser Wandel findet schon seit vielen Jahren in vielen Gemeinden des Landes statt und zeigt sich sicher auch in der Vielfalt der verschiedenen Stilrichtungen der einzelnen Chöre innerhalb der Kirchenmusik mit klassischen Stücken ebenso wie mit Gospel und Poparrangements oder interpretationen aus Filmtiteln. Angefangen hatte es wie so oft mit einer Idee, dass der Grasberger Kirchenchor bei öffentlichen Auftritten wie z.B. der Teilnahme am Gospelday im AktivMarkt, der in den letzten Jahren immer an einem Samstag im September stattfand, kein Hinweis auf die Herkunft des Chores sichtbar war.
Ein sogenanntes Rollup sollte Abhilfe schaffen und dem Betrachter alle nötigen Informationen geben.
In diesem Zusammenhang kam dann auch die Frage nach dem Namen auf und ob sich daran etwas ändern sollte. Hierzu wurden viele verschiedene Ideen entwickelt und zusammengetragen.
ChorWerkGrasberg oder CrissCross, Vocalika und KreuzKlang waren ebenso zu lesen wie ArpSchnitgerChor oder Klangfärber. Aber immer wieder wurden auch Stimmen gegen einen neuen Namen laut.
Am Ende wurden die Favoriten noch einmal zusammengetragen und beurteilt, aber zum Schluss und mit geringer Stimmenmehrheit gab es die Entscheidung, alles beim Alten zu belassen.
Damit nun auf dieser Basis weiter an dem Layout des RollUp gearbeitet werden konnte, wurde der Kontakt zu einem bekannten Künstler aus Seehausen aufgenommen, der gerne bereit war, hierzu ein paar Zeichnungen zu präsentieren. Schnell stellte sich ein Entwurf als besondes heraus und sollte weiter verwendet werden. Eine digitalisierte Ausführung dieses Entwurfes konnte weiter für die Bearbeitung verwendet werden und dient nun als zentrales Logo für die Präsentation des Chores auf dem RollUp, dass in einem Grasberger Druckunternehmen in zweifacher Ausführung als linke und rechte Version erstellt wurde. Damit das ganze auch finanziert werden konnte, durfte der Chor auf die Spende eines Ehepaares zurück greifen, das aus Anlass ihrer goldenen Hochzeit einen ausreichenden Betrag zur Verfügung stellte.
Der Chor freut sich nun, wann immer es nötig sein sollte, sich mit diesem Werbemittel bekannt zu machen und hofft darauf, dass sich vielleicht auch über diesem Weg der eine oder andere dazu entschließen kann, einmal mit zumachen oder an einem Chorprojekt, wie es auch wieder in diesem Jahr nach den Herbstferien stattfindet, einmal hinein zu schnuppern. Spaß macht es auf jeden Fall, wie man auf dem Bild sehen kann.

Eine Chor- und Kunstreise in den „nahen Osten“

Die Kirchenchöre aus Grasberg und Schwanewede haben im Juli eine 4-tägige Chorfahrt zu den Stätten bedeutenster hochgotischer Backsteinarchitektur Europas unternommen. Die professionelle Organisation des Chorleiters Karl Unrasch und die fachkundigen Führungen vor Ort, gestatteten einen lebhaften Einblick in diverse kunstgeschichtliche Objekte.

    Auf dem vollen Programm stand ein Besuch im Ludwigsburger Schlossgarten, im Münster von Bad Doberan mit Führung auf den sehenswerten Dachstuhl der Klosterkirche, in die Marienkirche von Rostock (1290) mit ihrer noch heute funktionierenden "Astronomischen Uhr" aus dem Jahre 1379 sowie eine Wanderung im Naturpark Darß, eine Kutschfahrt, eine Bahnfahrt mit der "Molli" nach Heiligendamm.

    Wie es sich für eine Chorfahrt gehört, stellten die beiden Chöre am letzten Tag ihrer Reise stimmgewaltig bei der Interpretation der "Messe der Hoffnung" von Reimund Hess in der Marien-Kirche von Ribnitz-Damgarten ihr Können unter Beweis. Zweifelsohne der Höhepunkt der Chorfahrt.

    Der abschließende Mittagstisch, eine Stippvisite in Wismar, sowie fröhlich im Bus vorgetragene Chorproben während der Heimreise, führten die gutgelaunten Chormitglieder wieder zurück in den Westen.
Norbert Liebig