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Grasberger Kirchenkonzerte 2012

Tod und Leben im Duell

„Mors et vita duello“, unter dieses Motto stellt Prof. Edoardo Bellotti sein Konzert am 12. Mai 2012, um 18.00 Uhr, in der Findorffkirche, das im Rahmen der Grasberger Kirchenkonzerte stattfindet. Nicht nur das Thema verspricht Spannung, gespannt  sein darf man auch auf den Interpreten dieser „Orgelmusik und Improvisation zur Osterzeit“. Denn Prof. Bellotti wird nicht nur Kompositionen vorstellen, die das Osterthema aufgreifen, den Kampf zwischen Leben und Tod, sondern er wird zu diesem Inhalt frei auf der Orgel improvisieren. Diese Kunst des Improvisierens, also des spontanen Erfindens der Musik aus dem Augenblick heraus, hat eine lange Tradition. In dieser Art jedoch ein Konzert zu geben, ist schon außergewöhnlich.
Der Eintritt ist für Mitglieder der Arp-Schnitger-Gesellschaft Grasberg wie immer frei, für Nichtmitglieder kostet er 10 €, ermäßigt 5 €.
Infos auch unter: www.arp-schnitger-grasberg.de

Jubilieren beim 13. Grasberger Sommerkonzert

„Die beste Zeit im Jahr ist Maien“ – diese Liedzeile steht als Motto über dem 13. Grasberger Sommerkonzert am Samstag, dem 16. Juni 2012 um 20.00 Uhr in der Findorffkirche. Die Worte stammen aus Martin Luthers in Versen geschriebener „Vorrede auf alle guten Gesangbücher“ und sind eine Hymne an „Frau Musika“.

Der Schauspieler Rainer Iwersen wird diese Lobpreisung und andere Texte lesen, die von Luthers Leidenschaft und Hochachtung für die Musik zeugen.

„Viel Gesang da lautet wohl“ heißt es weiter in dem Gedicht  des Reformators. Und Wohlklang werden die Männerstimmen des Knabenchores  an Unser Lieben Frauen Bremen mit Chorsätzen aus Renaissance und Frühbarock  im Grasberger Kirchenschiff verbreiten. Was dem Laien paradox erscheint, nämlich „die Männerstimmen des Knabenchores“,erklärt sich, wirft man einen Blick auf die intensive Chorarbeit und die sensible Betreuung der mehr als 200 Mitglieder dieses Chores. Die Fähigkeit, junge Menschen zu führen und ihre Begeisterung für den Chorgesang zu erhalten, wenn sich die kindlichen Sopran- und Altstimmen während der Pubertät zum männlichen Tenor und Bariton entwickeln, zeichnet KMD Ansgar Müller-Nanninga aus, Chorleiter und Kantor der Gemeinde Unser Lieben Frauen Bremen.

Gerhild Lemke, Organistin in Grasberg, wird die Arp-Schnitger-Orgel in die Hymne an „Frau Musika“ einstimmen lassen mit Orgelwerken , die die Klangvielfalt des kostbaren Instrumentes in der Grasberger Kirche zur Geltung bringen.

Erfüllt vom Dreiklang aus Lutherwort, Chorgesang und Orgeltönen werden die Gäste im Anschluss an das Konzert eingeladen in das Gemeindehaus zu Gesprächen bei einem Glas Wein und zu Köstlichkeiten, die von vielen kreativen Menschen für dieses Zusammensein nach dem Konzert vorbereitet werden. Die Organisation dieses Teils des Sommerkonzertes liegt wieder in den bewährten Händen der Damen des Frauenfrühstücks.
Im Vorverkauf (Werkstübchen Grasberg) kosten die Eintrittskarten 12 €, an der Abendkasse 15 €, ermäßigte Karten für Schüler und Studenten 5 €.
Weitere Informationen unter www.arp-schnitger-grasberg.de.

Sie haben gewählt

Die Kirchenvorstandswahl am 18. März 2012 ist abgeschlossen. Wir danken allen, die sich an der Wahl beteiligt und die ihre Stimmen abgegeben haben.
500 Gemeindeglieder sind zur Wahl gekommen und haben den neuen Kirchenvorstand gewählt.
Aus der nachfolgenden Liste können Sie ersehen wie viele Stimmen jede sich zur Wahl gestellte Person erhalten hat.

  Name   Stimmen
       
  Hella Ahrens   284
  Inge Apel   154
  Rita Bauermann   217
  Siegfried Eckhoff   139
  Dr. Karin Giesecke-Maehder   272
  Sabine Günther   135
  Matthias Hempe   92
  Markus Maiwald   165
  Marlen Peper   247
  Barbara Reuhl   67
  Birgit Stelljes   211
  Helmut Wernecke   216
       

Und so stellt sich der neue Kirchenvorstand zusammen:

Hella Ahrens
Markus Maiwald
Inge Apel
Marlen Peper
Rita Bauermann
Birgit Stelljes
Dr. Karin Giesecke-Maehder
Helmut Wernecke

Zeltlager Offendorf

 

In der Zeit vom 25. – 28. Mai 2012 findet im Zeltlager Offendorf wieder eine Freizeit für Kinder von 8 bis 12 Jahren statt.

Thema: „Kommt lasst uns mal die Welt retten!“

Das Anmeldeformular erhalten Sie im Gemeindebüro.

Mutter und Kind Seminar 2012

DLRG-Haus Eckernförde

„(Keine) Zeit in der Familie“ - zu diesem Thema laden wir herzlich ein zum Mutter-Kind-Seminar vom 29.10. bis 2.11.2012

Unser Ziel ist das DLRG-Gästehaus in Eckernförde. Das Haus liegt 200 m vom Ostseestrand entfernt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Das Anmeldeformular können Sie sich als PDF-Datei herunterladen.

Freizeiten 2012

Auch in diesem Jahr planen wir wieder Freizeiten – allerdings müssen wir uns den geänderten Bedingungen anpassen:
Es wird in diesem Sommer keine Kinder- und auch keine Jugendfreizeit geben. Dafür eine Fahrt für die Ehrenamtlichen Jugendlichen. Wir werden uns Zeit nehmen, über die Perspektiven der Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde nachzudenken.
Aber die Kinderfreizeit Offendorf wird stattfinden. Vom 25. bis 28. Mai heißt es „Kommt lasst uns mal die Welt retten! Kinderzeltlager Offendorf zur Jonageschichte“. Kinder von 8 bis 12 Jahren können mit uns ein spannendes Abenteuer erleben. Anmeldungen sind ab dem1.2. möglich.
Und es wird in den Herbstferien ein Mutter-Kind-Seminar vom 29.10. bis 2.11. in Eckernförde stattfinden. Hierfür beginnt die Ausschreibung Anfang März.

Kinderstube

In der Kinderstube sind noch Plätze frei.
Wir teilen uns in eine Gruppe für die Großen (ab 1,2 Jahren und in die Minis ab 5 Monaten. Treffen immer dienstags um 10 Uhr.

Neu: Initiative „Treffpunkt Gottesdienst“

Die Initiative "Treffpunkt: Gottesdienst!" trifft sich am Mittwoch, d. 2. November um 20 Uhr im Gemeindehaus, um den Gottesdienst für den 20. November (Achtung: Terminänderung!) vorzubereiten. Jede(r), der / die bereit ist, sich persönlich an der Gottesdienstgestaltung zu beteiligen, ist herzlich willkommen.

Der sonntägliche Gottesdienst soll wieder mehr zum Treffpunkt für alle in der Gemeinde werden. Das ist ein Wunsch vieler Gottesdienstteilnehmer. Was kann ich als Einzelne/r dafür tun, fragen Sie sich vielleicht. Z. B: die Gottesdienstbesucher begrüßen, ein Gebet im Gottesdienst sprechen, eine Lesung übernehmen, für den Altarschmuck sorgen, für den Kirchenkaffee backen ... usw. Einmal im Monat wollen wir einen Gottesdienst gemeinsam vorbereiten und gestalten.
Der nächste Termin in diesem Jahr für die Gottesdienste ist Sonntag, der 18.12., um 10 Uhr in der Kirche. Das Vorbereitungstreffen dafür findet am Mittwoch, dem 07.12. um 20 Uhr im Gemeindehaus statt.
Gerhild Lemke

100-jähriges Jubiläum des Gemeindehauses in Grasberg

Vom „Hohenpriesterlichen Palast“

zum öffentlichen Treffpunkt

Die Ansicht des Pfarrhauses zur Ortsstraße (der späteren Speckmannstraße) bis 1953. Foto: Privat.

Grasberg. Im Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchenge- meinde Gras- berg befindet sich neben den Verwaltungs räumen auch der Gemeindesaal und weitere Räumlich- keiten, die für die umfangreichen Angebote der Kirchengemeinde genutzt werden. Die einhundert jährige Geschichte dieses Hauses erscheint so vielseitig und bemerkenswert, dass es sich lohnt, sie hier näher aufzuzeigen:

In der seit dem 1. November 1789 bestehenden Kirchengemeinde Grasberg ist dieses Gebäude das zweite an seiner Stelle. Im Juli 1910 erfolgte die Vergabe der Gewerke für den Neubau, der nur einen Meter parallel hinter dem sogenannten alten Pfarrhaus errichtet wurde. Zimmerermeister Hermann Kimker, der nahezu schräg gegenüber der Straße wohnte, hatte zu diesem Neubau zwei Entwurfszeichnungen erstellt, zu deren Bauten sehr viel Holz erforderlich wäre und so einen großen Teil seiner Handwerkskunst zum Ausdruck kommen würde. Zum Beispiel sah eine der Zeichnungen vor, zur Straßenseite eine sehr große und überdachte Terrasse in aufwendiger Holzbauweise zu errichten. Dieses sagte dem Kirchenvorstand jedoch nicht zu, und so kam eine „bescheidene“ und dennoch sehr ansprechende Variante zum Vorzug, wie sie auf dem Foto ersichtlich ist. Vor allem sind es die im Fachwerkstil errichteten Friesengiebel, die mit der Außenputzfassade dem Gebäude ein harmonisches Gefüge geben. Der Giebel zur Straßenseite wurde zudem noch mit je einer in Eichenholz erhaben ausgearbeiteten lateinischen beziehungsweise deutschen Inschrift geschmückt.
Die Inschrift im Friesengiebel in lateinischer Schriftsprache lautet:

„PAX INTRANTIBUS ANNO (Halbkreisförmige Inschrift unleserlich.) 1910 SALUS EXUNTIBUS“
  (Friede den Eintretenden)                                                             (Heil den Scheidenden)
 
Die andere unmittelbar über dem Eingang in Frakturschrift gehaltene Inschrift lautet:
 
„Du Herr wollest deine Barmherzigkeit von mir nicht wenden, lass deine Güte und Treue allewege mich behüten. Ps. 40. 12.“

Außerdem zierte den Giebel an seiner höchsten Stelle noch das Christuskreuz. Der rückseitige Friesengiebel dagegen zeigte im Dachbereich das niedersächsische Symbol der gekreuzten Pferdeköpfe und unterhalb im Krüppelwalm eine Gaube. Im Mai 1911 konnte das neue Pfarrhaus bezogen werden. Am 31.Mai dieses Jahres wurde das vorherige alte Pfarrhaus auf Abbruch versteigert. Es wurde im benachbarten Eickedorf wieder aufgerichtet und als Bauernhaus genutzt.
Dieses voll unterkellerte neue Pfarrhaus in seiner Größe von 20 x 13 Meter ist mit seinen 13 Zimmern sehr weiträumig ausgestattet. Als der Heimatschriftsteller Diedrich Speckmann, der von 1902 bis 1908 hier in Grasberg seine erste und einzigste Pfarrstelle innehatte, seinem Amtsnachfolger Brünjes einen Besuch abstattete, konnte er sich nicht verkneifen, diesen großen Neubau als einen „Hohenpriesterlichen Palast“ zu erwähnen. Er hatte ja auch noch in dem alten Pfarrbauernhaus gewohnt, wo derzeit seine ersten Heimatromane entstanden. (Siehe dazu in der Ausgabe des Heimatrundblick, Herbst 2000 vom Verfasser den Artikel „In späten Jahren noch regen Zulauf“).
Als zum Ende des Zweiten Weltkrieges die Vertriebenen ihre Heimat verlassen mussten, wurde hinsichtlich der Schulraumnot auch in Erwägung gezogen, Räume des Pfarrhauses für den Schulunterricht zur Verfügung zu stellen.

Ansicht des späteren Gemeindehauses seit dem Umbau von 1953. Foto: Harry Schumm.

Im Jahr 1953 stand eine gravierende Veränderung der Dachkonstruktion an. Anstatt dem Mansardendach und den beiden schmucken Friesengiebeln erhielt das Pfarrhaus nun ein schlichtes Satteldach mit beidseitig je einen ebenso schlichten Erker. Nur die Inschrift aus dem 40. Psalm, Vers 12 blieb im Gefüge erhalten. Der Balken mit der lateinischen Inschrift kam dagegen zum Feuerholz! Nach heutigem Verständnis wäre es sicher nicht gegeben, allein schon wegen dem Gesamtgefüge an solchen Bau- werken Veränderungen vorzunehmen.

Seit 1962 liefen bereits Planungen hinsichtlich eines Gemeindehauses, zumal der Konfirmandensaal, der 1910 aus dem Material der alten Pfarrscheune von 1788 gebaut wurde, nicht mehr den Anforderungen entsprach. Im April 1966 konnte nordwestlich des heutigen Gemeindehauses das neu erbaute Pfarrhaus bezogen werden. Anschließend erfolgte der Umbau des nunmehr ehemaligen Pfarrhauses zum Gemeindehaus. Neben der Küche und den sanitären Anlagen wurden aus den 13 Zimmern nun 8 öffentliche Räume. Der südwestlich gelegene Gemeindesaal entstand aus 4 ehemaligen Zimmern und erstreckte sich somit insgesamt auf die ganze Länge des Hauses. Neue große Fenster boten einen hellen Saal. An der nordöstlichen Straßenseite blieb die Ansicht wie seit 1953 erhalten. Anschließend wurde auch der Konfirmandensaal von 1910 abgebrochen. Schließlich fand am Sonntag, den 10. Dezember 1966 die feierliche Einweihung des Gemeindehauses statt.
In den weiträumigen Kellergewölben bestand, von mehreren Unterbrechungen abgesehen, von 1973 bis 1995 ein Jugendtreffpunkt.
Am 1. November 2002 erfolgte durch Superintendent Heiko Janssen der erste Spatenstich zum Anbau des Gemeindesaales. Der Saal wurde dadurch um rund 70 Quadratmeter erweitert. Somit entstand ein weiterer Raum, der mit dem tieferliegenden Garten ebenerdig ist. Außerdem bot es sich an, in gleicher Ebene mit dem Saal eine geräumige Hochterrasse zu errichten. Nach nur acht Monaten Bauzeit fand am Sonntag den 29. Juni 2003 die feierliche Einweihung dieser neuen Einrichtung. statt.
Dieser Neubau wird für die zahlreichen Veranstaltungen wohl über lange Jahre ausreichen, bis das Zitat von Superintendent Janssen beim ersten Spatenstich wieder aktuell wird: „Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn es in einem Gemeindehaus zu eng wird. Das beweist: Da ist Leben drin. Die Menschen interessieren sich für unsere Angebote“.

Text: Harry Schumm.
Quellen: Pfarrarchiv der Kirchengemeinde Grasberg, Heimatbote des (ehemaligen) Kirchenkreises Lilienthal, Wümme-Zeitung.
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Artikel aus der Zeitschrift Heimatrundblick, Nr. 96, Frühjahr 2011.

 

Di. und Mi.   10:00 - 12:00 Uhr
Do.   16:00 - 18:00 Uhr

Mutter-Kind-Gruppe

 

Immer dienstags von 10 bis 11.30 Uhr findet im Gemeindehaus die Kinderstube statt. Mütter, aber auch Großmütter oder Väter treffen dort auf andere Eltern und Kinder. Das ist eine gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und mit anderen Kindern gemeinsam das Spielen zu lernen. Kinder von 6 Monaten bis 2 Jahren nehmen an dieser Gruppe teil. Die Kosten belaufen sich auf 10 Euro pro Jahr. Anmeldung und weitere Infos bei Kerstin Tönjes (04208-3508)

 

Krabbelgottesdienste in neuem Gewand

Unsere Krabbelgottesdienste verändern sich. Sie finden jeweils am 1. Dienstag des Monats um 10 Uhr statt, also eine halbe Stunde früher als gewohnt. Sie dauern 20 bis 30 Minuten. Hinterher gibt es für alle Interessierten noch die Möglichkeit, bei einer Tasse Tee oder Kaffee zusammen zu bleiben und sich auszutauschen. Start ist am 1. März um 10 Uhr.

Gemeinsam Essen… an der langen Tafel

Dies ist das Motto des Mittagstisches in Grasberg. Seit dem 01. Juni 2010 findet dienstags, jeweils von 12.00- 14.00 Uhr, in der Servicewohnung der Senioren-wohnanlage in Grasberg ein wöchent-licher Mittagstisch statt. Dort wollen wir nicht nur gemeinsam essen, sondern es soll vor allem ein Ort der Begegnung werden. Groß und Klein, Alt und Jung sind herzlich willkommen. Die Portion kostet zwei Euro und das Essen wird aus verschiedenen Grasberger Firmen geliefert.

Der Grasberger Mittagstisch ist ein Gemeinschaftsprojekt
des „Familienfreundlichen Grasberg“ und
des Arbeitskreises Diakonie.